Viele Dienstleister haben keinen klassischen Kassenplatz. Gearbeitet wird beim Kunden, im eigenen Büro oder unterwegs, und bezahlt wird dort, wo die Leistung endet.
Die Grundausstattung
Ein handliches mobiles Terminal mit eigener Mobilfunkanbindung deckt fast alle Fälle ab. Es funktioniert im Büro genauso wie beim Kunden, und es braucht kein fremdes WLAN.
Wer überwiegend im eigenen Büro kassiert und nur gelegentlich außer Haus arbeitet, kann auch mit einem stationären Gerät starten. Die Frage ist, welcher Fall häufiger ist.
Rechnung oder Sofortzahlung
Der eigentliche Gewinn liegt selten in der Gebührenersparnis, sondern im Wegfall des Forderungsmanagements. Wer direkt kassiert, schreibt keine Rechnung, mahnt nicht und wartet nicht.
Bei wiederkehrenden Leistungen kann eine Mischung sinnvoll sein: laufende Verträge per Lastschrift, Einzelleistungen sofort per Karte oder Zahlungslink.
Zahlungslinks für alles, was nicht vor Ort passiert
Telefonische Beratung, Onlinetermine, Nachbestellungen: Für Fälle ohne persönliche Anwesenheit ist ein Zahlungslink der einfachste Weg. Der Kunde bezahlt selbst, und es kommen keine Kartendaten in den Betrieb.
Das ist auch der richtige Umgang mit dem Wunsch, die Kartennummer am Telefon durchzugeben. Diese Daten gehören nicht auf einen Zettel.
Der Beleg
Ein digitaler Beleg per E-Mail oder QR-Code reicht in den meisten Dienstleistungsbereichen aus und erspart ein Gerät mit Drucker. Wer regelmäßig Kundschaft hat, die einen Papierbeleg erwartet, wählt anders.
Die Kalkulation
Dienstleistungen haben oft mittlere bis höhere Einzelbeträge bei überschaubarer Anzahl. In dieser Konstellation ist der feste Centbetrag pro Zahlung unwichtig, und der Prozentsatz entscheidet. Das spricht bei hohem girocard-Anteil für den gestaffelten Tarif.
Wann sich das nicht lohnt
Bei sehr wenigen Zahlungen im Monat ist der Aufwand höher als der Nutzen. Wir sagen das auch, statt einen Vertrag zu verkaufen, der niemandem hilft.
