Im Fahrzeughandel ist die Karte nicht das Hauptzahlungsmittel für den Kaufpreis. Für alles darum herum ist sie es umso mehr.
Wo die Karte tatsächlich zum Einsatz kommt
Anzahlungen und Reservierungen. Ein Fahrzeug wird verbindlich reserviert, sobald angezahlt ist. Per Karte ist das in einer Minute erledigt statt in drei Tagen per Überweisung.
Zubehör, Zusatzleistungen und Aufbereitung. Beträge im dreistelligen Bereich, die klassisch per Karte gezahlt werden.
Werkstatt und Service, sofern angeschlossen. Das ist oft der Bereich mit den meisten Kartenzahlungen im Haus.
Das Kartenlimit
Bei größeren Beträgen ist die Grenze der Kundenkarte der übliche Stolperstein. Viele Karten haben Tages- oder Wochenlimits, die die Kundschaft selbst nicht kennt.
Der praktische Umgang: Bei einer vereinbarten Anzahlung vorher ansprechen, in welcher Größenordnung sie liegt. Dann kann die Kundschaft das Limit mit ihrer Bank klären, statt vor dem Terminal zu stehen.
Zahlungslinks für den Fernverkauf
Fahrzeuge werden zunehmend überregional verkauft. Für Anzahlungen von Interessenten, die noch nicht vor Ort waren, ist ein Zahlungslink die saubere Lösung: Er geht per Nachricht raus, wird sofort bezahlt und ist dokumentiert.
Und er löst das Problem, dass Kartendaten am Telefon durchgegeben werden. Das darf nicht passieren, und mit einem Link muss es das auch nicht.
Die Kalkulation
Wenige, aber große Zahlungen. Der feste Centbetrag pro Transaktion ist damit unwichtig, der Prozentsatz entscheidet. Bei hohem girocard-Anteil spricht das für den gestaffelten Tarif.
Autohäuser erreichen den Jahreskartenumsatz für die individuelle Kalkulation oft schneller als erwartet, gerade mit angeschlossener Werkstatt. Das gehört ins Gespräch.
Zahlungsgarantie
Bei hohen Beträgen ist der Unterschied zwischen einem abgesicherten und einem nicht abgesicherten Verfahren erheblich. Welche Variante vereinbart ist, erklären wir vor Vertragsabschluss.
