Die Buchhandlung hat eine Besonderheit, die für die Kartenzahlung unmittelbar relevant ist: Der Preis steht fest und lässt sich nicht anpassen.
Warum das die Rechnung ändert
Wer den Preis nicht gestalten kann, kann Kosten nur über den Einkauf oder über die eigenen Ausgaben steuern. Deshalb lohnt es sich hier besonders, die Tarifstruktur genau anzuschauen.
Bei einem Taschenbuch für zwölf Euro macht ein fester Centbetrag pro Zahlung einen spürbaren Anteil aus. Ein Tarif ohne diesen Centbetrag kann trotz höherer Prozentzahl günstiger sein.
Rechne einen typischen Tag durch: Anzahl der Kartenzahlungen und durchschnittlicher Betrag. Aus diesen zwei Werten fällt die Antwort.
Bestellungen
Ein großer Teil des Geschäfts läuft über Bestellungen, die abgeholt werden. Wer bei der Bestellung bezahlen lässt, hat weniger Ladenhüter durch nicht abgeholte Titel.
Bei telefonischen Bestellungen ist ein Zahlungslink der richtige Weg. Kartendaten am Telefon entgegenzunehmen ist es nicht.
Der Kassenplatz
Buchhandlungen haben meistens einen Kassenplatz mit ruhigem Ablauf. Ein stationäres Gerät genügt, idealerweise an die Kasse angebunden, damit Beträge nicht abgetippt werden.
Wenn Beratung in der Fläche stattfindet und dort abgeschlossen wird, lohnt ein mobiles Zweitgerät.
Der Kartenmix
Viel Stammkundschaft aus der Umgebung bedeutet üblicherweise einen hohen girocard-Anteil. Das spricht bei mittleren Beträgen für den gestaffelten Tarif.
Der Kipppunkt hängt am Durchschnittsbon. Bei überwiegend kleinen Einzelkäufen kann All-in vorn liegen.
Gutscheine
Buchgutscheine sind ein wichtiger Umsatzträger, besonders vor Weihnachten. Ein Terminal mit Scanner spart beim Einlösen das Abtippen langer Codes, wenn täglich mehrere über den Tresen gehen.
Weihnachtsgeschäft
Die Spitze im Dezember ist erheblich. Wer dann einen zweiten Kassenplatz einrichtet, braucht dort ein zweites Gerät. Das gehört in die Planung, nicht in die erste Adventswoche.
