Ein Scanner am Kartenterminal wirkt zunächst wie eine Zusatzfunktion, die niemand braucht. In bestimmten Betrieben spart er allerdings genau die Handgriffe, die den Ablauf aufhalten.
Die typischen Einsätze
Gutscheine sind der häufigste Fall. Statt einen Code abzutippen, wird er eingescannt. Das geht schneller und verhindert Tippfehler bei langen Zeichenketten.
Kunden- und Bonuskarten sind der zweite. Wer ein Punktesystem betreibt, kann die Karte am Terminal erfassen, statt ein zweites Gerät danebenzustellen.
Der dritte Fall sind Abholungen und Bestellungen: Der Kunde zeigt einen Code aus einer E-Mail oder App, das Personal scannt ihn und weiß sofort, worum es geht.
Wann sich das lohnt
Der Scanner rechnet sich, wenn er täglich benutzt wird. Bei einem Betrieb, der zweimal im Monat einen Gutschein einlöst, ist es eine nette Funktion ohne Wirkung. Bei einem Betrieb, der pro Tag zwanzig Codes verarbeitet, ist es ein spürbarer Zeitgewinn.
Ein zweiter Punkt: Ein Scanner am Terminal kann ein separates Gerät ersparen. Am engen Kassenplatz ist das mehr wert als die Funktion selbst.
Was er nicht ist
Ein Terminal mit Scanner ist keine Warenwirtschaft. Es liest einen Code, aber es weiß nicht, welcher Artikel dahintersteckt und was er kostet. Wer Artikel scannen und automatisch abrechnen will, braucht ein Kassensystem, an das das Terminal angebunden ist.
Diese Unterscheidung ist wichtig, weil sie in Beratungsgesprächen regelmäßig durcheinandergerät. Der Scanner am Terminal ergänzt den Zahlvorgang, er ersetzt keine Kasse.
Praktisch beim Einrichten
Wenn der Scanner tatsächlich genutzt werden soll, gehört er in die Einweisung. Wo sitzt das Lesefenster, wie weit muss der Code entfernt sein, was passiert bei einem unlesbaren Code. Drei Minuten bei der Übergabe ersparen später eine Rückfrage im Stoßbetrieb.
