Moderne Terminals sind gegen Manipulation gut geschützt, und ein Angriff auf ein Gerät im Laden ist ungleich aufwendiger als früher. Trotzdem gehört das Thema in die Einweisung, weil die Anzeichen leicht zu erkennen sind.
Worauf zu achten ist
Aufsätze, die vorher nicht da waren: eine zusätzliche Blende am Kartenschlitz, eine Auflage über der Tastatur, ein aufgeklebtes Element am Gehäuse.
Kabel, die neu sind oder anders verlaufen. Ein zusätzliches Kabel an einem Gerät, das gestern nur eines hatte, ist ein deutliches Zeichen.
Ein Gerät, das sich anders anfühlt: lockere Teile, veränderte Tastenhaptik, ein Gehäuse mit Spalten.
Und Aufkleber oder Siegel, die beschädigt oder verschoben sind.
Warum die Aufstellung schützt
Der wirksamste Schutz ist banal: Geräte nicht unbeaufsichtigt für Fremde zugänglich lassen. Ein Terminal am besetzten Kassenplatz ist praktisch nicht manipulierbar, ein Terminal im leeren Nebenraum schon.
Das gilt besonders außerhalb der Öffnungszeiten. Ein Gerät, das nachts frei zugänglich steht, ist ein Risiko, das sich mit einer abschließbaren Schublade beseitigen lässt.
Was zu tun ist bei Verdacht
Gerät außer Betrieb nehmen und nichts daran verändern. Nicht selbst öffnen, nichts abziehen. Melde dich bei uns, und wir ordnen ein, was zu tun ist.
Wenn der Verdacht sich erhärtet, gehört auch eine Anzeige dazu.
Der andere Angriffsweg
Häufiger als die Manipulation am Gerät sind heute Versuche, an Menschen heranzukommen: angebliche Techniker, die ein Gerät tauschen wollen, Anrufe, die um Fernzugriff bitten, Mails im Namen des Zahlungsdienstleisters.
Die Regel dagegen ist einfach: Niemand tauscht ein Gerät ohne Ankündigung durch dich oder uns. Wer unangekündigt kommt, wird zurückgewiesen und wir werden gefragt.
In die Einweisung
Zwei Sätze reichen: Wenn am Gerät etwas anders aussieht, melden. Und niemand darf das Gerät ohne unsere Ankündigung anfassen oder mitnehmen.
