Direktvermarktung lebt von Kundschaft, die bewusst herkommt. Umso ärgerlicher, wenn sie an der Kasse mangels Bargeld weniger kauft, als sie wollte.
Der Warenkorb ist größer, als man denkt
Im Hofladen und in der Metzgerei liegt der Bon oft höher als im normalen Lebensmitteleinkauf, weil gezielt für mehrere Tage oder für Besuch gekauft wird. Genau bei diesen Beträgen reicht das Bargeld in der Tasche häufig nicht.
Das ist der praktische Grund, warum Kartenzahlung in der Direktvermarktung überproportional wirkt: Sie hebt nicht nur die Zahl der Verkäufe, sondern deren Höhe.
Feste Theke, mobiles Gerät oder beides
Für den Verkaufsraum genügt ein stationäres Gerät an der Theke. Wer zusätzlich auf Märkte fährt oder Lieferungen ausfährt, braucht ein mobiles Gerät mit eigener Mobilfunkanbindung.
Beides über einen Vertrag laufen zu lassen ist deutlich angenehmer als zwei getrennte Lösungen. Zusatzgeräte können gesondert berechnet werden; was in deinem Fall gilt, besprechen wir vorher.
Verkauf ohne Personal
Selbstbedienungshütten, Verkaufsautomaten und Kühlschränke mit Ehrlichkeitskasse sind in der Direktvermarktung verbreitet. Für die unbediente Zahlung gibt es eigene Einbaumodule, die in Automaten und Ausgabestationen verbaut werden.
Das ist ein eigenes Thema mit eigenen Anforderungen an Wetterschutz, Ausschnittmaß und Netzanbindung. Wer so etwas plant, sollte früh darüber sprechen, weil die Bauform vom Automaten abhängt.
Der Tarif
Bei mittleren bis größeren Warenkörben und hohem girocard-Anteil ist der gestaffelte Tarif häufig die günstigere Wahl. Bei vielen kleinen Verkäufen kippt es Richtung All-in. Der Durchschnittsbon entscheidet, nicht das Bauchgefühl.
Ein Hinweis zur Kühlung
In Verkaufsräumen mit offener Kühlung ist es kühl und oft feucht. Elektronik mag beides mäßig. Ein fester, trockener Platz für das Terminal ist besser als die Ablage auf der Kühltheke.
