Unbediente Zahlung ist eine eigene Disziplin. Es gibt niemanden, der eingreifen kann, wenn etwas klemmt, und das Gerät steht oft im Freien.
Einbaumodule statt Handterminals
Für Automaten kommen Einbaumodule zum Einsatz, keine Handgeräte. Sie werden fest in die Front des Automaten eingebaut, sind auf Dauerbetrieb ausgelegt und gegen Staub, Nässe und mechanische Belastung geschützt.
Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen: mit Touchscreen, als reines PIN-Feld für kontaktlose Zahlungen, oder mit größerem Display und Zusatzfunktionen wie Altersprüfung per Kamera.
Die Bauform entscheidet
Anders als beim Handterminal ist die Auswahl hier nicht frei. Sie hängt vom Ausschnitt im Automaten ab, von der verfügbaren Einbautiefe und von der Schnittstelle der Automatensteuerung.
Deshalb steht am Anfang eines Automatenprojekts nicht die Gerätewahl, sondern die Bestandsaufnahme: Welcher Automat, welcher Ausschnitt, welche Steuerung, welche Netzanbindung.
Netzanbindung im Freien
Automaten stehen oft dort, wo kein Netzwerkkabel liegt. Mobilfunk ist dann der übliche Weg, und der Empfang am tatsächlichen Standort sollte geprüft werden, bevor gebaut wird.
Ein Automat, der nur bei gutem Wetter Netz hat, ist ein dauerhaftes Ärgernis.
Was bei Störungen anders ist
Beim bedienten Verkauf merkt jemand sofort, wenn etwas nicht geht. Beim Automaten kann eine Störung Stunden oder Tage unbemerkt bleiben, und in dieser Zeit fällt der Umsatz aus.
Deshalb ist für Automatenbetreiber die Frage nach der Überwachung wichtiger als die nach dem letzten Zehntelprozentpunkt. Wie sich das im konkreten Fall aufsetzen lässt, besprechen wir bei der Planung.
Kleine Beträge
Automatenverkäufe sind meistens klein. Damit ist die Tarifstruktur ohne festen Centbetrag pro Zahlung in der Regel die günstigere Wahl.
Ladesäulen
Bei Ladeinfrastruktur kommen zusätzliche Anforderungen dazu, unter anderem an die Zahlungsmöglichkeiten am Ladepunkt. Wer so etwas plant, sollte die Zahlungsseite früh mitdenken, weil sie die Auswahl der Hardware beeinflusst.
