Die beiden Gerätearten sehen sich manchmal ähnlich und erfüllen doch unterschiedliche Aufgaben. Wer das verwechselt, steht am Ende mit einem Gerät da, das ohne Kassensystem nichts anfangen kann.
Das eigenständige Terminal
Ein eigenständiges Terminal ist eine komplette kleine Kasse für Kartenzahlungen. Der Betrag wird direkt am Gerät eingegeben, das Gerät führt die Zahlung durch, erzeugt Belege und macht seinen eigenen Tagesabschluss. Eine Kasse ist dafür nicht nötig.
Das ist die richtige Wahl für Betriebe ohne Kassensystem, für mobile Einsätze und überall dort, wo Kartenzahlung unabhängig laufen soll.
Das PIN-Pad
Ein PIN-Pad ist auf die Kassenanbindung ausgelegt. Es hat oft keine oder nur eine kleine Tastatur für Beträge, weil es den Betrag nicht selbst entgegennimmt: Die Kasse schickt ihn. Das Pad kümmert sich um Kartenleser, PIN-Eingabe und die sichere Verarbeitung.
Der Vorteil ist die Bauform. PIN-Pads sind meist schlank, lassen sich sauber am Kassenplatz montieren oder zur Kundschaft drehen und stören den Ablauf nicht. Im Filialhandel und überall dort, wo Kassenplätze eng sind, ist das die praktischere Lösung.
Der Haken: Ohne funktionierende Kassenanbindung ist ein PIN-Pad nur eingeschränkt zu gebrauchen. Deshalb steht am Anfang immer die Prüfung, ob Kasse und Gerät zusammenpassen.
Wie du dich entscheidest
Drei Fragen genügen meistens. Erstens: Gibt es ein Kassensystem, und soll es angebunden werden? Wenn nein, ist ein eigenständiges Terminal gesetzt. Zweitens: Wird der Kassenplatz jemals verlassen, um zu kassieren? Wenn ja, braucht es zusätzlich ein mobiles Gerät. Drittens: Wie viel Platz ist am Kassenplatz? Wenn wenig, spricht das für ein PIN-Pad.
Die Kombination
In vielen Betrieben ist die Antwort nicht entweder oder. Ein PIN-Pad an der festen Kasse und ein mobiles Terminal für Service oder Außeneinsatz ist eine häufige und sinnvolle Aufteilung. Beide laufen über denselben Vertrag und dieselbe Abrechnung.
