Störungen treten selten dann auf, wenn nichts los ist. Deshalb hilft eine Reihenfolge, die auch unter Druck funktioniert, ohne dass jemand nachdenken muss.
Schritt eins: Terminal neu starten
Der Klassiker, und er löst tatsächlich einen großen Teil aller Störungen. Gerät aus, kurz warten, wieder an. Bei Geräten mit Akku heißt das vollständiges Ausschalten, nicht nur Display aus.
Schritt zwei: Verbindung prüfen
Bei WLAN: Ist das Netz da? Hat sich das Passwort geändert? Ist der Router neu gestartet worden? Bei Kabel: Steckt es beidseitig, leuchtet die Buchse? Bei Mobilfunk: Wie viele Balken zeigt das Gerät an, und ist der Standort vielleicht ungünstig?
Ein häufiger und leicht übersehener Fall: Das WLAN-Passwort wurde geändert, weil ein neuer Router kam. Alle Telefone haben sich neu verbunden, das Terminal nicht.
Schritt drei: Ist es eine Karte oder sind es alle?
Das ist der wichtigste Schritt und wird am häufigsten übersprungen. Wenn eine einzelne Karte nicht durchgeht, ist es fast nie das Terminal. Wenn keine Karte mehr durchgeht, ist es fast immer die Verbindung.
Der schnellste Test: eine andere Karte probieren. Am besten eine, von der man weiß, dass sie funktioniert.
Schritt vier: bei uns melden
Hilft das alles nicht, meldest du dich. Wir ordnen das Problem ein und koordinieren, was zu tun ist. Je nach Gerät und Vertrag können zusätzlich die Supportwege des technischen Partners genutzt werden. Die geltenden Kontaktdaten und Servicezeiten bekommt jeder Kunde bei der Einrichtung.
Was uns hilft: Welche Meldung steht auf dem Display? Seit wann? Betrifft es alle Zahlungen? Wurde etwas geändert, etwa ein neuer Router oder ein Umzug des Kassenplatzes? Mit diesen vier Antworten geht es deutlich schneller.
Vorher vorbereiten
Zwei Dinge, die sich lohnen, solange nichts kaputt ist. Erstens: Die vier Schritte ausdrucken und an den Kassenplatz hängen. Wer sie im Ernstfall lesen kann, ruft seltener an. Zweitens: Die Kontaktdaten dort hinschreiben, wo sie gebraucht werden, nicht in einem Ordner im Büro.
