In der Tiermedizin trifft eine Besonderheit auf eine andere: Die Behandlung ist oft ungeplant, und sie wird vollständig privat bezahlt.
Der Betrag ist selten eingeplant
Wer mit einem kranken Tier in die Praxis kommt, hat sich nicht vorher überlegt, wie viel Bargeld er dabeihat. Rechnungen im dreistelligen Bereich sind keine Seltenheit, bei Operationen deutlich mehr.
Ohne Kartenzahlung bleibt in diesen Fällen nur die Rechnung, und damit Verwaltungsaufwand, Zahlungsziel und in einem Teil der Fälle Nachfassen.
Kartenlimits
Bei hohen Beträgen ist das Limit der Karte der häufigste Stolperstein. Bei einer geplanten Operation lohnt es sich, das vorher anzusprechen, damit die Tierhalterin es mit ihrer Bank klären kann.
Im Notfall geht das nicht. Dann hilft es, mehrere Wege anzubieten: verschiedene Karten, Teilzahlung, Zahlungslink.
Zahlungslink für den Notfall
Wenn jemand nachts mit einem verletzten Tier kommt und die Karte nicht reicht, ist ein Zahlungslink eine praktische Lösung. Der Betrag geht per Nachricht raus und kann bezahlt werden, sobald es möglich ist, ohne dass eine Papierrechnung entsteht.
Die Praxis selbst
Ein stationäres Gerät am Empfang genügt in den meisten Praxen. Wer Hausbesuche macht oder in der Großtierpraxis arbeitet, braucht zusätzlich ein mobiles Gerät mit eigener Mobilfunkanbindung, weil auf dem Hof kein WLAN liegt.
Der Tarif
Hohe Einzelbeträge und ein üblicherweise hoher girocard-Anteil sprechen für den gestaffelten Tarif. Bei einer Praxis mit hohem Umsatz kann die Grenze zur individuellen Kalkulation schnell erreicht sein.
Ein Wort zur Situation am Tresen
Menschen mit einem kranken Tier sind angespannt. Eine reibungslose Zahlung ist in diesem Moment mehr wert als in fast jeder anderen Branche. Ein Gerät, das schnell und ohne Diskussion funktioniert, gehört zum Praxisbild dazu.
