Im Baustoffhandel treffen zwei Kundengruppen mit völlig unterschiedlichem Zahlungsverhalten aufeinander, und beide brauchen eine passende Lösung.
Gewerbliche Kunden
Handwerksbetriebe kaufen auf Rechnung mit Kundenkonto. Daran ändert Kartenzahlung nichts, und das soll sie auch nicht.
Interessant wird es bei offenen Posten: Ein Zahlungslink in der Zahlungserinnerung senkt die Hürde erheblich. Viele Rechnungen bleiben offen, weil die Überweisung aufwendiger ist als ein Klick.
Privatkunden
Hier ist die Karte das Hauptmittel. Die Beträge reichen von wenigen Euro bis in den vierstelligen Bereich, je nach Bauvorhaben.
Für hohe Beträge gilt derselbe Hinweis wie überall: Das Kartenlimit ist der übliche Stolperstein. Bei einer geplanten größeren Abholung lohnt der Hinweis vorab.
Der Kassenplatz
Baustoffhandel bedeutet Staub, Handschuhe und schmutzige Hände. Ein robustes, kundenseitig montiertes Gerät hält das besser aus als ein Handterminal, das gereicht wird.
Die Kassenanbindung ist bei hohem Durchsatz praktisch Pflicht, weil Beträge mit vielen Positionen entstehen und Abtippen keine Option ist.
Der Abholplatz
Wenn außerhalb des Verkaufsraums abgeholt und bezahlt wird, etwa am Lagerplatz oder an der Waage, braucht es dort ein eigenes Gerät. Ein mobiles Terminal mit eigener Mobilfunkanbindung ist die praktischste Lösung, weil auf dem Hof selten WLAN ankommt.
Die Lieferung
Wer liefert und dabei kassiert, braucht ein mobiles Gerät im Fahrzeug. Das erspart die Barzahlung an der Baustelle und die Abrechnung des Wechselgelds am Abend.
Die Kalkulation
Sehr gemischte Beträge und ein üblicherweise hoher girocard-Anteil. Bei mittleren bis großen Bons spricht das für den gestaffelten Tarif. Bei entsprechendem Jahresvolumen kommt die individuelle Kalkulation in Betracht.
