Bei zwanzig Zahlungen in zehn Minuten zählen andere Dinge als bei zwanzig Zahlungen am Tag. Vier Punkte machen den Unterschied.
Eins: kurze Transaktionszeit
Wie lange dauert eine Zahlung vom Auflegen bis zur Freigabe? Der Unterschied zwischen Geräten liegt hier im Bereich von Sekundenbruchteilen bis zu einer Sekunde, und bei hoher Frequenz summiert sich das.
Das CCV A35 ist ausdrücklich auf sehr kurze Transaktionszeiten ausgelegt, das Ingenico Lane 5000 für stark frequentierte Kassen gebaut.
Zwei: die Kassenanbindung
Ohne Anbindung tippt jemand jeden Betrag ein. Bei hoher Frequenz ist das nicht nur langsam, sondern die verlässlichste Quelle für Zahlendreher.
Bei hohem Durchsatz ist die Anbindung deshalb keine Komfortfrage, sondern Grundvoraussetzung.
Drei: Robustheit
Ein Gerät an einer stark frequentierten Kasse wird zehntausende Male im Jahr benutzt, von wechselndem Personal und wechselnder Kundschaft. Karten werden hineingerammt statt eingeführt, das Display wird mit dem Fingernagel bedient.
Geräte, die für den Retail-Dauerbetrieb gebaut sind, halten das aus. Das ist der Grund, warum das Lane 5000 auf bewährte Technik statt auf Android setzt.
Vier: die Aufstellung
Der am häufigsten unterschätzte Punkt. Ein Gerät, zu dem sich die Kundschaft vorbeugen muss, kostet bei jeder Zahlung eine Sekunde. Ein kundenseitig montiertes Gerät mit erreichbarem Lesefeld kostet keine.
Diese Sekunde ist bei tausend Zahlungen am Tag eine gute Viertelstunde.
Was bei mehreren Kassen dazukommt
Ein Gerät pro Kasse. Automatischer Tagesabschluss zu fester Uhrzeit, damit keines vergessen wird. Und gleiche Geräte an allen Plätzen, damit Personal nicht umlernen muss.
Die Ausfallfrage
Bei hoher Frequenz ist ein halbstündiger Ausfall teuer. Deshalb gehört die Frage nach der Rückfallebene in die Planung: zweiter Verbindungsweg, klarer Ablauf für das Personal, und die Kenntnis, wen man wann erreicht.
