Die Baustelle ist die unfreundlichste Umgebung für ein Zahlungsgerät: Staub, wechselnde Witterung, kein Netz, kein Strom, und Hände, die nicht sauber sind.
Die Verbindung
Ein Rohbau hat kein WLAN, und in Kellergeschossen oder hinter Betonwänden ist auch der Mobilfunk schwach. Ein Gerät mit eigener Mobilfunkanbindung ist Pflicht, und trotzdem kann es Stellen geben, an denen es klemmt.
Der praktische Umgang: einige Meter nach draußen gehen, wenn eine Zahlung nicht durchgeht. Das ist keine elegante Lösung, aber es funktioniert.
Der Strom
Es gibt keinen. Der Akku muss den ganzen Tag tragen, und im Winter deutlich weniger lange als im Sommer. Eine Powerbank oder eine Ladehalterung im Fahrzeug lösen das.
Und: Das Gerät gehört nach der Schicht mit ins Warme, nicht über Nacht ins Fahrzeug. Weder Frost noch Sommerhitze im Auto tun ihm gut.
Der Schmutz
Baustaub setzt sich im Kartenschlitz ab. Wenn Karten mehrfach eingeführt werden müssen, ist fast immer das die Ursache. Ein trockenes Wattestäbchen, gelegentlich angewandt, verhindert die meisten Störungen.
Eine Schutzhülle ist auf der Baustelle keine Zierde, sondern Grundausstattung.
Die Beträge
Handwerksrechnungen sind meistens dreistellig oder höher. Damit ist der Centbetrag pro Zahlung unwichtig, und das Kartenlimit der Kundschaft wird relevant.
Sprich größere Beträge vorher an, damit niemand vor dem Terminal überrascht wird.
Der eigentliche Nutzen
Nicht die Gebühr entscheidet, sondern die Zahlungsmoral. Wer direkt nach getaner Arbeit kassiert, schreibt keine Rechnung, mahnt nicht und wartet nicht.
Bei einem Betrieb, der Material vorfinanziert, ist das mehr wert als jeder Zehntelprozentpunkt im Tarif.
Wenn die Kundschaft nicht da ist
Bei Terminen ohne Anwesenheit der Auftraggeber ist ein Zahlungslink der saubere Weg. Er geht per Nachricht raus, wird vom Telefon bezahlt und ist dokumentiert.
