Zahlungsgeräte sind für Innenräume ausgelegt, außer sie sind es ausdrücklich nicht. Wer sie außerhalb dieses Bereichs betreibt, sollte die Grenzen kennen.
Kälte
Akkus verlieren bei niedrigen Temperaturen deutlich an Kapazität. Ein Gerät, das im Sommer den ganzen Markttag durchhält, gibt im Dezember vorzeitig auf. Das ist kein Defekt, sondern Physik.
Was hilft: Gerät zwischen den Verkäufen möglichst warm halten, Powerbank einplanen, und im Fahrzeug nicht über Nacht bei Frost liegen lassen.
Ein tiefgekühltes Gerät sollte nicht sofort geladen werden. Erst auf Zimmertemperatur kommen lassen, sonst kann Kondenswasser entstehen.
Hitze
Das größere Risiko. Ein Terminal, das im Sommer im Fahrzeug liegt, erreicht Temperaturen, für die es nicht gebaut ist. Akkus altern dabei dauerhaft, im ungünstigen Fall schwellen sie an.
Auch Bonrollen leiden: Thermopapier schwärzt bei Hitze, ganze Rollen können unbrauchbar werden.
Die Regel für alle mobilen Geräte: Nach der Schicht mit hinein, nicht im Auto lassen.
Sonne auf dem Display
Ein Display, das bei direkter Einstrahlung nichts mehr zeigt, hält den Betrieb auf. Für den regelmäßigen Außeneinsatz gibt es Geräte mit ausdrücklich sonnenlichttauglichem Display, etwa das CCV IM 30 mit über 600 nits, entspiegelt und kratzfest.
Bei Handterminals ist die Aufstellung wirksamer als jede Einstellung: ein Platz im Schatten unter der Markise.
Feuchtigkeit
Handterminals sind nicht für Dauerregen gebaut. Für Außeneinsatz gehört eine Schutzhülle dazu, und ein trockener Ablageplatz ist Pflicht.
Geräte für den Einbau in Automaten sind eine andere Kategorie: Sie haben eine ausgewiesene Schutzart gegen Staub und Wasser und sind für den unbedienten Dauerbetrieb im Freien konstruiert.
Kondenswasser
Der Wechsel von kalt nach warm erzeugt Feuchtigkeit im Gerät. Wer vom Weihnachtsmarkt kommt, sollte das Terminal erst akklimatisieren lassen, bevor es eingeschaltet oder geladen wird.
