Sobald an zwei Stellen gleichzeitig kassiert wird, stellt sich die Frage nach dem zweiten Terminal. Sie wird meistens zu spät gestellt, nämlich dann, wenn beide Kassen im Stoßbetrieb laufen und ein Gerät hin und her wandert.
Die einfache Regel
Ein Terminal pro Kassenplatz, an dem gleichzeitig kassiert wird. Alles andere führt zu Wartezeit und zu Verwechslungen bei der Zuordnung.
Nicht gemeint ist damit ein Reservegerät im Schrank. Ein Terminal, das nur im Notfall herausgeholt wird, ist nach einem halben Jahr niemandem mehr vertraut und im Ernstfall genau deshalb nicht hilfreich.
Warum die Zuordnung so wichtig ist
Wenn zwei Terminals nebeneinander stehen und beide ohne Kassenanbindung arbeiten, ist am Abend nicht mehr zweifelsfrei feststellbar, welche Zahlung zu welchem Bon gehört. Bei einer Reklamation wird das zur Suchaktion.
Mit Kassenanbindung erledigt sich das Problem. Jede Kasse spricht mit ihrem Terminal, die Zuordnung entsteht automatisch. Deshalb ist die Anbindung bei mehreren Kassenplätzen kaum verzichtbar.
Der Tagesabschluss bei mehreren Geräten
Jedes Terminal führt seinen eigenen Abschluss durch. Bei mehreren Geräten heißt das: Es dürfen keine vergessen werden. Der automatische Tagesabschluss zu fester Uhrzeit ist hier besonders sinnvoll, weil er nicht daran hängt, wer gerade schließt.
Mobil ergänzt stationär
Eine häufige und gute Aufteilung: feste Geräte an den Kassenplätzen, dazu ein mobiles Gerät für alles andere. In der Gastronomie ist das Service am Tisch, im Handel die Beratung in der Fläche, im Handwerk der Außeneinsatz.
Beides läuft über denselben Vertrag und dieselbe Abrechnung. Zusatzgeräte und besondere Leistungen können gesondert berechnet werden. Was in deinem Fall gilt, besprechen wir vorher.
