Über die Aufstellung wird selten gesprochen, und sie wirkt sich bei jeder einzelnen Zahlung aus. Fünf Punkte, die sich in zehn Minuten klären lassen.
Eins: das Lesefeld muss erreichbar sein
Die Kundschaft muss die Karte auflegen können, ohne sich über die Theke zu beugen. Wenn das Terminal hinter der Kasse steht und über den Tresen gereicht wird, kostet das bei jeder Zahlung Zeit.
Ideal ist ein Gerät, das zur Kundschaft zeigt oder sich dorthin drehen lässt.
Zwei: die PIN-Eingabe muss diskret sein
Wer wartet, sollte nicht mitschauen können. Das ist keine Formalie, sondern eine berechtigte Erwartung und in manchen Umgebungen, etwa in der Apotheke oder Arztpraxis, besonders wichtig.
Personal sollte beim Eintippen wegschauen und niemals beim Eingeben helfen. Das ist gut gemeint und genau das Gegenteil von sicher.
Drei: der Bildschirm muss lesbar sein
Gegenlicht von einem Fenster oder einem Spot macht ein Display unlesbar. Das fällt bei der Einrichtung im leeren Laden nicht auf und im Betrieb sofort.
Ein Ortswechsel um dreißig Zentimeter löst das oft vollständig.
Vier: die Kabel müssen sitzen
Ein Netzwerk- oder Stromkabel, an dem gezogen wird, geht irgendwann kaputt oder rutscht heraus. Kabel gehören befestigt und aus dem Weg geführt.
Bei Geräten, die als Einkabel-Lösung laufen, ist das einfacher, weil es nur eine Leitung gibt.
Fünf: die Ladeschale gehört dorthin, wo abgelegt wird
Bei mobilen Geräten entscheidet die Ladeschale über die Akkuprobleme. Steht sie dort, wo das Gerät ohnehin abgelegt wird, lädt es nebenbei. Steht sie im Büro, wird sie nicht benutzt.
Der Test, der alles zeigt
Stelle dich einmal auf die Kundenseite und führe eine Zahlung durch. Alles, was dabei umständlich ist, ist es für die Kundschaft auch, und zwar hundertmal am Tag.
Diese zwei Minuten sind die beste Investition in den Kassenablauf, die es gibt.
