Bei einer Neugründung kommt Kartenzahlung oft auf die Liste der Dinge, die man „später mal“ macht. Das ist meistens ein Fehler, denn die ersten Wochen prägen, wie Kundschaft den Betrieb wahrnimmt.
Der Zeitpunkt
Am besten von Anfang an. Wer zur Eröffnung Kartenzahlung anbietet, muss später nichts nachrüsten und nichts erklären. Und man erfährt gleich, wie der eigene Kartenmix tatsächlich aussieht, statt darüber zu spekulieren.
Ein praktischer Punkt: Die Einrichtung braucht Vorlauf. Wer eine Woche vor der Eröffnung anfragt, wird es knapp haben. Sprich uns an, sobald der Eröffnungstermin steht.
Was gebraucht wird
Für die Abrechnung von Kartenzahlungen ist in der Regel ein angemeldetes Gewerbe oder eine selbstständige beziehungsweise unternehmerische Tätigkeit nötig.
Üblich sind Angaben zum Unternehmen, etwa die Gewerbeanmeldung, ein Ausweisdokument der vertretungsberechtigten Person und eine Bankverbindung für die Auszahlung. Was genau gebraucht wird, klären wir vorab.
Welches Gerät zum Start
Ohne Erfahrungswerte ist die Versuchung groß, das Gerät mit den meisten Funktionen zu nehmen. Sinnvoller ist die Frage, wo tatsächlich kassiert wird: an einem festen Platz oder unterwegs.
Fester Platz ohne Kassensystem: eigenständiges stationäres Terminal. Fester Platz mit Kassensystem: PIN-Pad mit Anbindung. Wechselnde Orte: mobiles Gerät mit eigener Mobilfunkanbindung.
Alles Weitere lässt sich ergänzen, wenn der Bedarf sich zeigt.
Welcher Tarif ohne Zahlen
Am Anfang gibt es keine Abrechnung, aus der man den Durchschnittsbon lesen könnte. Dann hilft eine ehrliche Schätzung anhand der eigenen Preisliste und der erwarteten Bestellgröße.
Nach drei Monaten lässt sich das nachprüfen. Wenn das Bild deutlich anders aussieht, spricht nichts dagegen, die Tarifwahl noch einmal anzuschauen. Sprich uns einfach an.
Was wir zum Start empfehlen
Klein anfangen, sauber einrichten, das Team einweisen. Ein Gerät, das alle sicher bedienen, ist mehr wert als drei Geräte mit Funktionen, die niemand nutzt.
