Der Imbiss ist der Extremfall des Kleinbetragsgeschäfts: viele Zahlungen, kleine Summen, und eine Mittagsspitze, in der jede Sekunde zählt.
Der Tarif entscheidet
Bei einem Bon von sechs oder acht Euro macht ein fester Centbetrag pro Zahlung einen spürbaren Anteil aus. Ein Tarif ohne Centbetrag ist hier meistens günstiger, auch wenn die Prozentzahl höher aussieht.
Bei zweihundert Zahlungen am Tag ist der Unterschied zwischen den Strukturen kein Rundungsfehler. Rechne es mit deinen Zahlen durch, bevor du dich festlegst.
Die Mittagsspitze
Zwischen zwölf und zwei muss der Kassenvorgang sitzen. Das bedeutet: Gerät wach halten, Lesefeld gut erreichbar, kontaktlos als Standardweg.
Wenn ein Kassensystem im Einsatz ist, sollte das Terminal angebunden sein. Beträge mit mehreren Positionen von Hand einzutippen ist im Mittagsgeschäft keine Option.
Kein Mindestbetrag
Ein Schild „Karte ab 10 Euro“ trifft im Imbiss genau die Kundschaft, die täglich für kleines Geld kommt. Die Rechnung geht selten auf: Man verzichtet auf mehrere Euro Umsatz, um wenige Cent zu sparen.
Lieferung
Wer liefert, braucht mobile Geräte mit eigener Mobilfunkanbindung, einen Akku für die ganze Schicht und eine feste Zuordnung von Gerät zu Fahrer.
Noch effizienter ist die Vorkasse: Wer über ein eigenes Bestellsystem verkauft, kann per Online-Checkout oder Zahlungslink vorab kassieren. Dann entfällt die Zahlung an der Tür ganz.
Der Außenbereich
Viele Imbisse haben Plätze draußen. Wenn dort kassiert wird, gilt dasselbe wie überall im Freien: Netzabdeckung prüfen, Display-Lesbarkeit bei Sonne bedenken, Gerät nicht im Regen liegen lassen.
Trinkgeld
Auch im Imbiss üblich. Die Trinkgeldfunktion löst die Technik, die Verteilung ist eine betriebliche Entscheidung, und für die steuerliche Seite ist die Steuerberatung zuständig.
