Kauf auf Rechnung ist in Deutschland traditionell die beliebteste Zahlart im Versandhandel. Für Händler war sie lange gleichbedeutend mit Ausfallrisiko. Das muss sie nicht sein.
Warum Kundschaft sie will
Der Grund ist einfach: erst prüfen, dann zahlen. Bei Kleidung, Möbeln oder allem, was man ansehen will, bevor man sich festlegt, ist das ein starkes Argument.
Wer sie nicht anbietet, verliert in solchen Sortimenten Bestellungen an Wettbewerber, die sie anbieten. Das ist keine Vermutung, sondern in der Praxis regelmäßig zu beobachten.
Wie sie ohne eigenes Risiko läuft
Über den Nexi Checkout ist Klarna mit Kauf auf Rechnung und Ratenzahlung verfügbar. Dabei übernimmt der Anbieter die Abwicklung und das Ausfallrisiko. Du bekommst dein Geld, unabhängig davon, ob der Kunde später zahlt.
Das ist der entscheidende Unterschied zur eigenen Rechnung: Du gibst das Forderungsmanagement ab und musst nicht mahnen.
Was du beachten solltest
Erstens: Der Anbieter prüft die Bonität. Nicht jeder Kunde bekommt die Zahlart angeboten. Das ist normal und sollte im Shop nicht als Fehler dargestellt werden.
Zweitens: Rückgaben und Teilrücksendungen müssen sauber an den Anbieter gemeldet werden, sonst bekommt die Kundschaft eine Zahlungsaufforderung für Ware, die sie zurückgeschickt hat. Das ist der häufigste Ärgerpunkt und in aller Regel ein Prozessproblem im Shop, kein Anbieterproblem.
Drittens: Die Konditionen unterscheiden sich von denen einer Kartenzahlung. Was in deinem Fall gilt, besprechen wir vor Vertragsabschluss.
Ratenzahlung
Bei höherpreisigen Artikeln erweitert Ratenzahlung den Kundenkreis. Für dich ändert sich nichts: Du bekommst den vollen Betrag, die Raten laufen zwischen Kunde und Anbieter.
Und im Ladengeschäft?
Dort ist die Frage anders gelagert. Wer im Laden eine Rechnung schreibt, trägt das Risiko selbst. Für größere Beträge im stationären Handel sind Zahlungslinks oft der praktischere Weg, weil sofort bezahlt wird.
