Onlineshop

Welche Zahlarten ein Onlineshop heute braucht

Karte, Wallet, Rechnung, Lastschrift: welche Zahlarten Kundschaft erwartet und was über den Nexi Checkout läuft.

Office Work. CC0, über stocksnap.

Die Zahlartenauswahl entscheidet im Onlineshop häufiger über den Abschluss als der Preis. Wer die erwartete Zahlart nicht anbietet, verliert den Kauf im letzten Schritt.

Was über den Nexi Checkout läuft

Wir richten den Nexi Checkout ein, betrieben von der lizenzierten Nets Denmark A/S. Darüber laufen Visa und Mastercard als Kredit- und Debitkarte, Maestro, Apple Pay, Google Pay, PayPal, Klarna mit Kauf auf Rechnung und Ratenzahlung, SEPA-Lastschrift, giropay und American Express.

International kommen je nach Zielmarkt weitere Methoden dazu, etwa iDEAL, Bancontact, eps oder BLIK.

Ein Hinweis, der oft untergeht: American Express und PayPal laufen über einen eigenen Vertrag direkt mit dem jeweiligen Anbieter. Die Konditionen legen Amex beziehungsweise PayPal fest.

Welche Auswahl sinnvoll ist

Nicht alles anbieten, was möglich ist. Eine überladene Auswahl verwirrt und verlängert die Entscheidung. Sinnvoll ist eine kurze Liste, die die tatsächliche Kundschaft abdeckt.

Für den deutschen Markt sind das üblicherweise: Karte, PayPal, Kauf auf Rechnung und eine Wallet-Option. Alles Weitere hängt vom Sortiment und vom Zielmarkt ab.

Kauf auf Rechnung

Er ist in Deutschland traditionell stark und wird bei höherpreisigen Artikeln oft erwartet. Über einen Anbieter abgewickelt, der das Ausfallrisiko übernimmt, ist er für den Händler unkritisch.

Der Effekt auf die Abschlussquote ist in vielen Sortimenten deutlich, gerade dort, wo Kundschaft die Ware vor der Zahlung prüfen möchte.

Wallets

Apple Pay und Google Pay sind im Shop vor allem ein Tempoargument. Auf dem Telefon entfällt das Eintippen von Adress- und Kartendaten, und genau dort brechen viele Bestellungen ab.

Wer einen nennenswerten Anteil mobiler Besucher hat, sollte mindestens eine Wallet-Option anbieten.

Was das kostet

Die Konditionen des Online-Checkouts hängen vom Einzelfall ab und stehen deshalb nicht auf der Website. Sie werden im Gespräch besprochen, bevor irgendetwas unterschrieben wird.

Der Vorteil, wenn Laden und Shop über dieselbe Ansprechperson laufen: Es gibt einen Ort für Fragen und nicht zwei Verträge mit zwei Hotlines.

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