Kiosk und Tankstelle haben eine Besonderheit: Die Beträge reichen von unter einem Euro bis in den dreistelligen Bereich, und beides läuft über denselben Kassenplatz.
Tempo ist alles
Bei hoher Frequenz entscheidet die Geschwindigkeit an der Kasse über die Schlange. Ein fest montiertes PIN-Pad, das zur Kundschaft zeigt, ist hier schneller als ein Gerät, das gereicht wird.
Die Kassenanbindung ist praktisch Pflicht. Bei zwanzig Zahlungen in zehn Minuten ist Abtippen keine Option.
Robuste Geräte
An stark frequentierten Kassen werden Geräte hart angefasst. Tausende Karteneinschübe im Monat, wechselndes Personal, gelegentlich nasse Hände. Ein Gerät, das für den Retail-Dauerbetrieb gebaut ist, hält das aus. Ein Bürogerät nicht.
Der gemischte Bon
Die Spannweite der Beträge macht die Tarifwahl interessant. Wenn viele Kleinstbeträge dabei sind, schlägt ein fester Centbetrag pro Zahlung durch. Wenn hohe Tankbeträge dominieren, zählt der Prozentsatz.
Hier hilft nur rechnen. Nimm einen typischen Monat und stelle beide Varianten gegenüber.
Kein Mindestbetrag
Am Kiosk ist der Mindestbetrag besonders unbeliebt, weil er genau die Kundschaft trifft, die täglich für kleines Geld kommt. Die Rechnung dahinter geht selten auf: Man verzichtet auf Umsatz, um Cent zu sparen.
Öffnungszeiten und Ausfallsicherheit
Ein Kiosk mit langen Öffnungszeiten kann sich keinen halben Tag ohne Kartenzahlung leisten. Ein zweiter Verbindungsweg, also Mobilfunk zusätzlich zum WLAN, ist hier keine Spielerei.
Und ein klarer Ablauf, was bei einer Störung zu tun ist, gehört an den Kassenplatz. Nicht in einen Ordner im Lager.
Automaten außerhalb der Öffnungszeiten
Wer Verkaufsautomaten betreibt, etwa für Getränke oder Zigaretten, kann sie mit Einbaumodulen kartenfähig machen. Das ist ein eigenes Thema mit eigenen Anforderungen an Wetterschutz und Einbaumaße.
