Im Einzelhandel ist der Kassenplatz der Engpass. Alles, was ihn beschleunigt, wirkt sich unmittelbar aus, und alles, was ihn aufhält, sieht man an der Schlange.
PIN-Pad statt Handterminal
Am festen Kassenplatz ist ein PIN-Pad meistens die bessere Lösung als ein eigenständiges Terminal. Es ist schlank, lässt sich montieren oder zur Kundschaft drehen und braucht keinen eigenen Platz auf dem Tresen.
Voraussetzung ist die Kassenanbindung, denn ein PIN-Pad bekommt den Betrag von der Kasse. Ohne Anbindung ist ein eigenständiges Terminal die richtige Wahl.
Warum die Anbindung sich rechnet
Der Betrag wandert automatisch, niemand tippt, niemand vertippt sich. Bei hoher Frequenz spart das nicht nur Sekunden, sondern verhindert die Abweichungen, die man abends sucht.
Technisch läuft das in Deutschland meist über ZVT, international über O.P.I. Ob dein Kassensystem das unterstützt, prüfen wir vorab.
Mehrere Kassenplätze
Ein Gerät pro Platz, an dem gleichzeitig kassiert wird. Alles andere führt zu Wartezeit und zu Zuordnungsproblemen.
Der Tagesabschluss sollte bei mehreren Geräten automatisch zu fester Uhrzeit laufen, damit er nicht davon abhängt, wer abends schließt.
Beratung in der Fläche
Im beratungsintensiven Fachhandel entsteht die Kaufentscheidung oft nicht an der Kasse, sondern beim Regal. Ein mobiles Zweitgerät erlaubt es, direkt dort abzuschließen, statt den Kunden zur Kasse zu schicken, wo er sich unterwegs anders entscheiden kann.
Das ist kein Luxus, sondern in manchen Sortimenten ein messbarer Umsatzfaktor.
Gutscheine und Kundenkarten
Wer mit Gutscheincodes oder Kundenkarten arbeitet, profitiert von einem Terminal mit Scanner. Das spart das Abtippen langer Codes und die Tippfehler dabei.
Der Tarif
Der Handel deckt die ganze Bandbreite ab, vom Kiosk mit Zwei-Euro-Käufen bis zum Möbelhaus mit vierstelligen Rechnungen. Deshalb gibt es hier keine Branchenempfehlung, sondern nur die Rechnung mit dem eigenen Durchschnittsbon und Kartenmix.
