Im Möbel- und Schreinerbereich liegen zwischen Auftrag und Lieferung oft Wochen. Das macht die Zahlung zu einem gestreckten Vorgang mit mehreren Stationen.
Die Anzahlung
Bei Maßanfertigungen ist sie üblich und sinnvoll, weil Material eingekauft wird. Per Karte oder Zahlungslink ist sie sofort da, und die Arbeit kann beginnen.
Der praktische Vorteil gegenüber der Überweisung: kein Warten auf den Zahlungseingang, kein Nachfassen, kein Auftrag, der wegen einer vergessenen Überweisung liegen bleibt.
Die Restzahlung bei Lieferung
Hier ist die Karte am stärksten. Wer bei der Montage kassiert, muss keiner Schlussrechnung hinterherlaufen. Ein mobiles Terminal mit eigener Mobilfunkanbindung gehört deshalb in jedes Montagefahrzeug.
Wichtig: Bei hohen Restbeträgen vorher das Kartenlimit ansprechen. Ein Kunde, dessen Karte bei 3.000 Euro streikt, ist niemandem geholfen.
Ausstellung und Ladengeschäft
Wer eine Ausstellung hat, verkauft dort auch Kleinteile, Zubehör und Beratungsleistungen. Ein stationäres Gerät am Tresen deckt das ab.
Beratungsintensiver Verkauf hat noch einen Aspekt: Die Kaufentscheidung fällt oft im Raum und nicht an der Kasse. Ein mobiles Zweitgerät erlaubt den direkten Abschluss dort, wo entschieden wurde.
Die Kalkulation
Wenige, große Zahlungen. Der Centbetrag ist unwichtig, der Prozentsatz entscheidet. Bei hohem girocard-Anteil ist der gestaffelte Tarif meistens günstiger.
Der Punkt, der oft unterschätzt wird
Zahlungsziele. Wer bei Lieferung kassiert statt eine Rechnung zu schreiben, verbessert die eigene Liquidität um Wochen. Bei einem Betrieb, der Material vorfinanziert, ist das mehr wert als jeder Zehntelprozentpunkt im Tarif.
Kauf auf Rechnung
Wenn zusätzlich online verkauft wird, ist Kauf auf Rechnung im Möbelbereich eine erwartete Zahlart. Über einen Anbieter abgewickelt, der das Ausfallrisiko übernimmt, ist sie für dich unkritisch.
