Kleine Handwerksbetriebe mit Ladenlokal haben ein einfaches Zahlungsgeschehen und trotzdem gute Gründe für Kartenzahlung.
Die Beträge
Absätze, Reißverschlüsse, Änderungen: meistens einstellige bis niedrige zweistellige Beträge. Bei dieser Größenordnung schlägt ein fester Centbetrag pro Zahlung prozentual durch.
Das spricht für einen Tarif ohne Centbetrag, auch wenn seine Prozentzahl höher aussieht. Rechne einen typischen Tag durch, dann fällt die Antwort.
Abholung nach Tagen
Bezahlt wird bei der Abholung, oft Tage nach der Abgabe. Wer dann kein Bargeld dabeihat, muss noch einmal kommen oder es bleibt offen.
Genau das ist der praktische Grund für Kartenzahlung in diesen Betrieben: Der Vorgang wird abgeschlossen, wenn die Kundschaft da ist.
Der Ein-Personen-Betrieb
Wenn eine Person arbeitet und kassiert, zählt Einfachheit. Ein eigenständiges Terminal, das den Betrag selbst entgegennimmt und ohne Kassensystem auskommt, ist die passende Lösung.
Ein Gerät, ein Ablauf, keine Anbindung, die gepflegt werden muss.
Ehrlich gerechnet
Bei sehr wenigen Kartenzahlungen im Monat ist der Unterschied zwischen zwei Tarifen ein Betrag, für den sich kein Papierkram lohnt. Die interessantere Frage lautet dann: Bringt Kartenzahlung genug zusätzlichen Umsatz, um den Aufwand zu rechtfertigen?
In Betrieben mit Laufkundschaft lautet die Antwort meistens ja, weil sonst Aufträge verloren gehen. In reinen Bestellbetrieben ohne Laufkundschaft kann sie anders ausfallen.
Wir sagen dir ehrlich, was dabei herauskommt, statt einen Vertrag zu verkaufen, der nichts bringt.
Der Aufkleber
Wenn Kartenzahlung dazukommt, gehört ein Hinweis an die Tür. Gerade bei kleinen Handwerksbetrieben erwartet Kundschaft es nicht und fragt auch nicht.
Das ist die billigste und wirksamste Maßnahme, die es gibt.
