Fast jeder testet vor dem Livegang eine erfolgreiche Zahlung. Das ist der einfachste Fall und der, der ohnehin funktioniert. Interessant sind die anderen.
Fall eins: die erfolgreiche Zahlung
Bestellung durchlaufen lassen, Zahlung bestätigen, Bestellbestätigung prüfen. Achte darauf, ob der Auftrag im Shop den richtigen Status bekommt und der Betrag stimmt.
Fall zwei: die abgelehnte Zahlung
Was sieht die Kundschaft, wenn die Zahlung nicht durchgeht? Eine verständliche Meldung mit der Möglichkeit, eine andere Zahlart zu wählen, oder eine Sackgasse mit technischem Fehlertext?
Dieser Fall entscheidet über Bestellungen, die sonst verloren gehen. Er wird am häufigsten übersehen.
Fall drei: der Abbruch
Der Kunde klickt im Bezahlvorgang auf Zurück oder schließt das Fenster. Landet er wieder im Warenkorb, oder ist die Bestellung verschwunden? Bleibt der Warenkorb erhalten?
Ein Shop, der den Warenkorb bei Abbruch leert, verliert Bestellungen, die fast fertig waren.
Fall vier: die Rückerstattung
Löse eine Rückerstattung aus und prüfe, ob sie im Shop und in der Abrechnung korrekt ankommt. Und ob eine Teilrückerstattung möglich ist, denn die braucht man häufiger als eine vollständige.
Wer das erst beim ersten echten Rückgabefall herausfindet, steht unter Zeitdruck.
Der fünfte Fall, wenn du Kauf auf Rechnung anbietest
Teste eine Rücksendung mit anschließender Meldung an den Anbieter. Wenn dieser Prozess nicht sauber läuft, bekommt Kundschaft Zahlungsaufforderungen für zurückgeschickte Ware. Das ist der häufigste Ärgerpunkt bei dieser Zahlart.
Nach dem Livegang
Eine echte Bestellung mit kleinem Betrag über die eigene Karte. Der Testmodus bildet nicht alles ab, was im Echtbetrieb passiert, und eine Zahlung über wenige Euro ist billiger als eine Überraschung.
Wer das macht
Idealerweise du selbst oder wer den Shop betreut, gemeinsam mit uns. Wir kennen die typischen Stolperstellen und schauen mit drauf, bevor es scharf geht.
