Die Anbindung des Checkouts an den Shop ist der Schritt, vor dem viele zurückschrecken. In den meisten Fällen ist es unspektakulärer, als es klingt.
Zwei Wege
Für gängige Shopsysteme gibt es fertige Plugins. Sie werden installiert, mit den Zugangsdaten versehen und konfiguriert. Das betrifft unter anderem Shopify, WooCommerce und Shopware.
Für eigene Lösungen führt der Weg über API-Schlüssel. Die Entwicklerin oder der Entwickler bindet die Schnittstelle ein, und der Rest läuft wie beim Plugin.
Was du bereithalten solltest
Welches Shopsystem, welche Version, wer technisch zuständig ist. Wenn ein Dienstleister den Shop betreut, ist es sinnvoll, ihn früh einzubinden statt am Tag des Livegangs.
Und die Information, welche Zahlarten angeboten werden sollen. Das bestimmt, was eingerichtet wird.
Der Testmodus
Vorab lässt sich alles im Testmodus prüfen. Das ist kein optionaler Schritt, sondern der wichtigste vor dem Livegang.
Zu testen sind mindestens: eine erfolgreiche Zahlung, eine abgelehnte Zahlung, ein Abbruch durch den Kunden und eine Rückerstattung. Gerade die letzten drei fallen sonst erst im Echtbetrieb auf, wenn es unangenehm wird.
Was danach geprüft wird
Nach dem Livegang lohnt eine echte Testbestellung mit kleinem Betrag. Prüfe dabei nicht nur, ob die Zahlung durchgeht, sondern auch: Kommt die Bestätigungsmail? Steht der Auftrag im Shop richtig? Passt der Betrag zur Abrechnung? Funktioniert die Rückerstattung?
Zeitrahmen
Nach der Freischaltung ist der Livegang in der Regel in wenigen Werktagen möglich. Wie lange es im Einzelfall dauert, hängt von den Unterlagen und vom Shopsystem ab. Eine Zusage in Tagen steht hier bewusst nicht, weil sie sich nicht in jedem Fall halten ließe.
Laden und Shop zusammen
Wenn beides über dieselbe Ansprechperson läuft, gibt es einen Ort für Fragen. Das ist der praktische Vorteil gegenüber zwei getrennten Verträgen mit zwei Supportwegen.
