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Wochenmarkt: Kartenzahlung am Stand

Fester Rhythmus, wechselnde Kundschaft, knappe Zeit pro Verkauf. Was auf dem Markt funktioniert.

November 17th, 2018 Reading Farmers' Market. CC0, über flickr.

Der Wochenmarkt hat eigene Regeln. Die Kundschaft kommt regelmäßig, kennt die Stände, und der Verkauf dauert selten länger als eine Minute.

Warum es sich lohnt

Marktbeschicker berichten immer wieder vom selben Effekt: Wer Karte anbietet, verkauft größere Mengen. Der Grund ist einfach. Wer nur zehn Euro dabeihat, kauft für zehn Euro. Wer mit Karte zahlen kann, entscheidet nach Bedarf statt nach Portemonnaie.

Gerade bei Ständen mit höherwertigen Waren, etwa Fleisch, Käse oder Fisch, ist dieser Unterschied deutlich.

Tempo an der Reihe

Auf dem Markt bildet sich schnell eine Schlange. Damit die Kartenzahlung sie nicht verlängert, muss der Ablauf sitzen: Betrag eingeben, Gerät hinhalten, kontaktlos bestätigen.

Kontaktloses Bezahlen ist bei kleineren Beträgen in der Regel schneller als Wechselgeld. Der Vorteil geht nur verloren, wenn das Gerät erst gesucht oder geweckt werden muss.

Die Technik

Eigene Mobilfunkanbindung ist Pflicht. Ein Akku für den ganzen Markttag, plus Powerbank. Und ein Gerät, das man mit einer Hand bedienen kann, weil die andere gerade die Ware hält.

Ein Bondrucker ist auf dem Markt selten nötig. Wer ihn weglässt, spart Gewicht und Rollen.

Wetterfest genug

Kälte und Nässe sind auf dem Markt die Regel, nicht die Ausnahme. Das Gerät gehört unter das Dach und nicht auf die offene Auslage. Bei Frost sinkt die Akkuleistung, deshalb zwischen den Verkäufen möglichst warm halten.

Mehrere Märkte in der Woche

Wer an verschiedenen Orten steht, sollte den Empfang an jedem Standort einmal geprüft haben. Es kommt vor, dass ein Platz gut versorgt ist und der Marktplatz zwei Orte weiter nicht.

Wenn ein Standort dauerhaft problematisch ist, klären wir vorher, welche Möglichkeiten es gibt, statt dass es am Markttag auffällt.

Abrechnung

Bei täglicher Auszahlung ist der Umsatz vom Markttag zeitnah auf dem Konto. Für Betriebe, die den Wareneinkauf für den nächsten Markt daraus bestreiten, ist das ein spürbarer Unterschied zum Bargeld, das erst zur Bank gebracht werden muss.

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