Kosten & Abrechnung

Wann das Geld ankommt: Auszahlung und Liquidität

Tägliche Auszahlung ist Standard. Was das für die Planung bedeutet und wer dabei welche Rolle spielt.

Free Euro banknote image. CC0, über rawpixel.

Bargeld ist sofort da, Kartenzahlung braucht einen Moment. Für Betriebe mit knapper Kalkulation ist dieser Moment ein echter Planungsfaktor.

Der Standard bei uns

Tägliche Auszahlungen sind Standard. Die Auszahlung läuft über den lizenzierten Zahlungsdienstleister. Praktisch heißt das: Der Kartenumsatz eines Tages steht in der Regel zeitnah zur Verfügung und nicht erst zum Monatsende.

Wer dabei was macht

Die Rollenverteilung ist wichtig, weil sie erklärt, warum manche Fragen nicht bei uns landen. R&B Pay ist kaufmännischer Netzbetreiber, keine Bank und kein Acquirer. Die regulierte Zahlungsabwicklung, die Abrechnung und die Auszahlung übernimmt ein lizenzierter Zahlungsdienstleister, insbesondere aus der Nexi-Gruppe. Wir verwahren kein Kundengeld und erbringen selbst keine Zahlungsdienste im Sinne des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes.

Für dich bleiben wir trotzdem der erste Ansprechpartner. Wir ordnen ein, klären und koordinieren, auch wenn die Zahlung selbst woanders läuft.

Was den Zeitpunkt beeinflusst

Der wichtigste Faktor liegt bei dir: der Tagesabschluss am Terminal. Zahlungen, die nicht eingereicht wurden, können auch nicht ausgezahlt werden. Wer den Abschluss regelmäßig vergisst, wundert sich über verzögerte Gutschriften.

Zweitens Wochenenden und Feiertage. Der Zahlungsverkehr ruht an Bankfeiertagen, das verschiebt Gutschriften entsprechend.

Was das für die Planung heißt

Bei täglicher Auszahlung ist der Liquiditätsunterschied zum Bargeld gering. Für Betriebe mit regelmäßigem Wareneinsatz, etwa Gastronomie und Lebensmittelhandel, ist das der entscheidende Punkt: Der Umsatz von gestern kann den Einkauf von heute tragen.

Wer bisher mit einem längeren Auszahlungsrhythmus gearbeitet hat, merkt den Unterschied unmittelbar in der Kontobewegung.

Was auf dem Kontoauszug steht

Ausgezahlt wird in der Regel eine Summe, nicht jede Zahlung einzeln. Für die Zuordnung zu einzelnen Vorgängen braucht es die Abrechnung. Wer die Buchhaltung selbst macht oder an eine Steuerberatung übergibt, sollte das von Anfang an so aufsetzen, dass Auszahlung und Abrechnung zusammenfinden.

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