Ein Wechsel ist kein Selbstzweck. Er lohnt sich, wenn die Gesamtrechnung aufgeht, und sonst nicht. Deshalb steht am Anfang eine Prüfung und keine Unterschrift.
Schritt eins: Bestandsaufnahme
Was wird aktuell tatsächlich abgerechnet? Am besten anhand einer Monatsabrechnung, idealerweise mehrerer. Daraus ergeben sich die drei Werte, die alles andere bestimmen: Kartenumsatz, Anzahl der Zahlungen, Aufteilung nach Kartenart.
Dazu kommt die Frage, was an Geräten und Leistungen tatsächlich gebraucht wird.
Schritt zwei: Gegenrechnung
Wir rechnen dieselben Zahlen gegen unsere Konditionen. Nicht gegen einen Beispielbetrieb, sondern gegen deine echten Werte.
Kommt dabei kein nennenswerter Unterschied heraus, sagen wir das. Ein Wechsel, der nichts bringt, kostet nur Aufwand.
Schritt drei: die laufenden Verpflichtungen
Bestehende Kündigungsfristen und Vertragsbedingungen müssen berücksichtigt werden. Wir strukturieren die Unterlagen und begleiten den Wechsel organisatorisch.
Was wir nicht tun: fremde Verträge übernehmen oder Rechtsberatung erbringen. Wenn die Vertragslage strittig ist, gehört sie in fachkundige Hände.
Schritt vier: Überschneidung planen
Der wichtigste praktische Punkt. Ein Wechsel sollte nie zu einer Lücke führen, in der gar keine Kartenzahlung möglich ist.
Üblich ist eine kurze Überschneidung: Das neue Gerät läuft, bevor das alte geht. Der Aufwand dafür ist gering, und das Risiko einer Lücke ist es nicht wert.
Schritt fünf: Einrichtung und Einweisung
Das neue Gerät wird konfiguriert, geliefert beziehungsweise installiert und erklärt. Die Einweisung sollte alle einschließen, die kassieren, nicht nur die Geschäftsleitung.
Wenn eine Kassenanbindung dazugehört, prüfen wir vorab, welche Schnittstelle und welche Kombination aus Kasse und Terminal unterstützt wird.
Wann wir abraten
Wenn die Rechnung keinen relevanten Unterschied ergibt. Wenn eine Kündigungsfrist so lang ist, dass der Wechsel erst in ferner Zukunft wirkt. Und wenn der bestehende Aufbau technisch gut passt und nur die Prozentzahl unbefriedigend aussieht, ohne dass sie wirklich ins Gewicht fällt.
Kein Anbieter ist für jeden Betrieb pauschal der günstigste. Das gilt auch für uns.
