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Automatenmodule im Vergleich: CCV IM 15, IM 25 und IM 30

Drei Einbaumodule für unbediente Zahlung. Welches passt, entscheidet der Automat und nicht der Geschmack.

Hankyu Mukonoso station Ticket vending machine screen. CC0, über wikimedia.

Für Automaten gibt es keine Handterminals, sondern Einbaumodule. Wir bieten drei an, und sie decken sehr unterschiedliche Anforderungen ab.

CCV IM 15: das kompakte

Das CCV IM 15 ist das kleinste der drei Module, verfügbar in den Ausführungen Edge und Frame Secpos. Es hat ein 3,5-Zoll-Farb-Touchscreen, auf dem sich auch eigene Inhalte anzeigen lassen, etwa der Preis pro Kilowattstunde an einer Ladesäule.

Es arbeitet über Mobilfunk. Was es nicht hat: einen Chipkartenleser für physische Karteneinsteck-Zahlungen und einen Drucker.

Passend für: vorhandene Automaten, die kontaktlos kartenzahlungsfähig gemacht werden sollen, bei begrenztem Einbauplatz.

CCV IM 25: PIN ohne Chipleser

Das CCV IM 25 hat ein Alleinstellungsmerkmal: Es nimmt PIN-Eingaben bei kontaktlosen Zahlungen entgegen, ganz ohne separaten Chipkartenleser. Das spart Hardware und Kosten am Automaten.

Es arbeitet auf Android-Basis und nutzt das OPI-NL-Protokoll. Physische Chipkarten sind nur mit einem optional nachrüstbaren CCV IM500 möglich.

Passend für: Self-Service-Betreiber, die PIN-Zahlungen brauchen, aber keinen zusätzlichen Chipleser verbauen wollen.

CCV IM 30: das robuste für draußen

Das CCV IM 30 ist das größte und robusteste der drei. Sein 5-Zoll-IPS-Display mit über 600 nits ist entspiegelt, kratzfest und sonnenlichttauglich, was an einem Außenstandort den Unterschied zwischen bedienbar und unbrauchbar macht.

Als einziges der drei beherrscht es Chip und PIN, Magnetstreifen und die girocard-Altersprüfung. Dazu kommen QR-Scanner und Kamera, zwei RS232-Schnittstellen, MDB und digitale Ein- und Ausgänge zur Maschinensteuerung.

Der Preis dafür ist der größte Einbauausschnitt der drei Module.

Passend für: anspruchsvolle, oft unbeaufsichtigte Outdoor-Standorte.

Wie die Entscheidung wirklich fällt

Nicht am Wunschzettel, sondern am Automaten. Ausschnittmaß, Einbautiefe, vorhandene Steuerung und Netzanbindung am Standort bestimmen, was überhaupt in Frage kommt.

Deshalb beginnt ein Automatenprojekt mit der Bestandsaufnahme und nicht mit der Gerätewahl. Sprich uns früh an, dann klären wir das, bevor gebaut wird.

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